
Das richtige Verhalten bei Hitze
Hohe Temperaturen haben Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Dabei kann die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Gewisse Personengruppen müssen sich besonders vor Hitze schützen, da sie eine schlechtere Wärmeregulation aufweisen, weniger schwitzen und ein vermindertes Durstgefühl haben. Dies macht sie anfällig für Hitzestress und kann ihr Herz-Kreislaufsystem beeinträchtigen. Auch die während Hitzeperioden oft erhöhte Ozonkonzentration in der Luft kann gesundheitliche Beschwerden wie Augenbrennen und Atemwegssymptome verursachen.
Zu den Risikogruppen zählen insbesondere ältere Menschen, (chronisch) Kranke, Kleinkinder und Schwangere.
Angehörige von alleinlebenden, älteren Menschen können sich auf Hitzeperioden vorbereiten:
- Tägliche Telefonate, Besuche und Hilfe von Nachbarn organisieren
- Bei Bedarf Betreuungsmöglichkeit durch Hilfsdienste während Hitzewellen abklären
- Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken sicherstellen
- Gut lesbare Liste mit den Telefonnummern von Ansprechpersonen und einer Ärztin oder einem Arzt neben das Telefon der betagten Person legen.
Medikamenteneinnahme bei Hitze
Verschiedene Medikamente können bei Hitze Probleme verursachen. Zum Beispiel gibt es Medikamente, die den Blutkreislauf oder den Wasserhaushalt (Durst, Schwitzen) beeinflussen. Dies sind aber genau die Regulationssysteme, mit denen sich unser Körper auf Hitze einstellt. Auch Medikamente, welche mit einem Pflaster (zum Beispiel Schmerzpflaster) aufgeklebt und über die Haut aufgenommen werden, können aufgrund der verstärkten Durchblutung der Haut bei Hitze eine verstärkte Wirkung zeigen. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte frühzeitig mit dem Arzt darüber sprechen. Bestimmte Medikamente verlieren in warmer Umgebung ihre Wirksamkeit.
Deshalb gilt: kühl lagern.
ACHTUNG: Kinder und Tiere dürfen bei hohen Temperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückgelassen werden. Auch bei kurzem Abstellen kann sich ein Fahrzeug rasch aufheizen und so zur gefährlichen Falle werden.
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Coole Tipps für heiße Tage
Ausreichend über den Tag verteilt trinken
- am besten Wasser und ungesüßten Tee
- keine alkoholischen oder stark gezuckerten Getränke
- Getränke für unterwegs mitnehmen
Gesund essen
- viel wasserreiches, rohes Obst und Gemüse
- kleine und leichte, salzhaltige Speisen
- schweres Essen und große Portionen vermeiden
- verderbliche Nahrungsmittel im Kühlschrank aufbewahren
Die Wohnung kühlen
- nachts und in der Früh querlüften
- mit Jalousien und Vorhängen verschatten
- wärmeabgebende Geräte ausschalten
Erholsam schlafen
- Schlafstätte in kühlere Bereiche legen
- Leichte Bettdecke und Bettwäsche nutzen
Den Körper kühlen
- Lauwarme, feuchte Tücher oder Wasser aus einer Sprühflasche auf Beine, Arme, Stirn und Nacken
Sich schützen
- Leichte, luftige Kleidung und Sonnenhut mit Nackenschutz tragen
- Erledigungen in die Morgenstunden verlegen
- Mittagshitze vermeiden
- Körperliche Anstrengung vermeiden und „Hitzepausen“ in kühler Umgebung einlegen
Nach Familie, Freunden & Nachbarn sehen
Kinder und Haustiere nicht im Auto lassen
Im Falle eines Falles
Notruf 144
Besuche beim Arzt und im Krankenhaus - vor allem bei Notfällen - sind für Kinder oft große Ausnahmesituationen. Um ihnen die Angst vor dem Spital bzw. den Ärzten zu nehmen, hat Daniela Hofbauer-Schrefl das „Minizwerg-Krankenhaus“, in dem die Kinder selbst in die Rolle von Ärzten schlüpfen und ihre Stofftiere als Patienten behandeln kreiert.
Eltern und das KLAR! Team unterstützten Daniela Hofbauer-Schrefl in den Bildungseinrichtungen der Region Kampseen beim „Minizwerg-Krankenhaus“ bei zehn Stationen. Die Kinder lernten den Ablauf eines normalen Krankenhausbesuches kennen: Begonnen wurde in der Aufnahme, mittels Maßbandes, Waage, Stethoskop und Fieberthermometer wurde die Körpergröße, das Gewicht, den Herzschlag und die Temperatur des „Stofftierpatienten“ ermittelt.
Mit Interesse und Freude ging es zum EKG, MRT und Röntgen bis schließlich die Blutabnahme erfolgte. In der Rolle behandelnder Ärzte wurde operiert, Verbände angelegt, bei der HNO-Station ein Hörtest gemacht, in der Augenambulanz Sehtests durchgeführt und Zahnklinik Karies behandelt.
Wie setzt man einen Notruf bei 144 richtig ab?
Die Kinder lernten im Minizwerg-Krankenhaus auch, einen Notruf abzusetzen und nach dem Wählen der 144 wichtige Fragen zu beantworten. Wo ist der Notfall? Was ist passiert? Wie viele Betroffene gibt es? Welche Verletzungen oder Symptome? Warten auf Rückfragen!

Naschhecken gepflanztAm 20. Mai 2026 haben unsere Kinder der Nachmittagsbetreuung gemeinsam mit den Kindergartenkindern einfrig gegärtnert: zusammen mit unserer Direktorin Margot Stastny-Braun, unserem Bürgermeister Franz Holzer, unserer Vizebürgermeisterin Gabriela Dietl, der Kindergartendirektorin Daniela O'Sullivan und dem KLAR! Team packten die Kinder tatkräftig mit an, schaufelten Erde, pflanzten Sträucher und gestalteten eine bunte Naschhecke im Garten des Kindergartens. Die neu angelegte Naschhecke bietet künftig nicht nur gesunde Naschereien für die Kinder, sondern schafft auch wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel.
Pflanztag KIGA Gföhl

Bunte Naschhecke im Kindergarten St. Leonhard gepflanzt
Am 29. September 2025 wurde im Kindergarten St. Leonhard/Hw. eifrig gegärtnert: Gemeinsam mit dem KLAR! Team packten die Kinder tatkräftig mit an, schaufelten Erde, pflanzten Sträucher und gestalteten eine bunte Naschhecke.
Die neu angelegte Naschhecke bietet künftig nicht nur gesunde Naschereien für die Kinder, sondern schafft auch wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel.
Nach getaner Arbeit stärkten sich alle mit einer leckeren Joghurtjause – ein gelungener Abschluss für einen Tag voller Naturerlebnisse, Teamgeist und Freude am gemeinsamen Gestalten.
Pflanztag St. Leonhard

